Projektablauf


Na? Appetit bekommen?

Folgender Ablauf hat sich für das Lektorat bewährt:

  1. Sie senden mir per E-Mail zwei bis drei Probeseiten Ihres Textes, die ich mir ansehe und eine Seite davon umfassend bearbeite. Dadurch gewinne ich ein Gefühl für Ihren Stil und kann Ihnen ein individuelles Angebot abgeben.
  2. Die Seiten erhalten Sie kurz darauf per E-Mail zurück, und Sie können angesichts des Ergebnisses entscheiden, ob Sie mit meiner Art zu arbeiten - mit MEINEM Stil - klarkommen.
  3. Ist dem so, also sind Sie mit meiner Arbeit und meinem Angebot einverstanden, erteilen Sie mir den Auftrag mittels Zusage und der Übermittlung Ihrer (Rechnungs)adresse per E-Mail.
    Ich bestätige Ihnen den Auftrag auf gleichem Weg, mit einer verlässlichen zeitlichen Zusage der Bearbeitung, auf Grundlage meiner AGB.
  4. Sie senden mir Ihren kompletten Text, und es kann losgehen. Individuelle Absprachen sind natürlich jederzeit möglich, wie etwa kapitelweise Bearbeitung oder zweifaches Lesen.
  5. Rechnungsstellung und Zahlung erfolgen in der Regel direkt nach Abschluss des Auftrages.

Verbindliche Angebote und zurückgezogene Aufträge


Grundsätzlich hatte ich bislang in meiner achtjährigen Tätigkeit tolle Kunden! Aber es kommt hin und wieder einmal vor, dass ich ein Angebot abgebe, auf Basis der mir zugesandten Date(ie)n und dass ich dann eine halbgare Zusage bekomme, die plötzlich andere Parameter zugrunde legt:  seien es weniger Seiten (Zeichen) oder andere terminliche Vorgaben oder Ähnliches. Oder: Auf halbem Weg meiner Bearbeitung ändert sich plötzlich "irgendwas", der Ausgangsauftrag oder er wird ganz wieder zurückgezogen. Nun sind Schriftsteller Kreative, und sie empfinden ihre Texte häufig als ihre Babys. Dafür habe ich Verständnis. Doch bedeutet das nicht, dass ich die Caritas bin.

Auf gut Deutsch: Das geht so nicht!

Ich mache meine Angebote so konkret wie möglich. Und gebe ich sie ab, sind sie absolut verbindlich. Was selbstverständlich nicht bedeutet, dass es deren Annahme ist - aber das muss wohl nicht extra erwähnt werden. Die im Geschäftsverkehr übliche Floskel: "Angebot freibleibend", findet sich bei mir nicht! Ich kann einem Studierenden nicht zusagen, seine Arbeit, auf der seine berufliche Zukunft basiert, anzunehmen und fristgerecht zu einem festgesetzten Honorar zu bearbeiten, um dann womöglich zu merken, ich komme mit meiner Kalkulation nicht zurecht. Das ist mein Problem. Und die Angebote basieren oft genug auf einer Mischkalkulation. Dann im Umkehrschluss, bspw. nur die Passagen in Arbeit zu geben, die es "am nötigsten" haben, bringt alles in eine Schieflage.

Insofern nehme ich diese "abgespeckten" Aufträge auch an, aber nur zu dem neuen Angebot eines festen Stundensatzes. Bzw. kann ich an dem Auftragsentzug nichts ändern, denn wenn ich weiterarbeitete und auf den Vertrag pochte, liefe ich vermutlich meinem Honorar hinterher! Aber auch dann stelle ich meine Rechnung auf Basis der bis dahin geleisteten Stunden und an den Preisen meiner Stundentabelle ausgerichtet!