Eigenes


Der Anti-Stress-Trainer für Juristen

Juristen bilden keine heterogene Berufsgruppe ab. Sie nehmen die unterschiedlichsten Tätigkeiten wahr, sind in den verschiedensten Hierarchien eingeordnet und arbeiten sich gleichermaßen durch Aktenberge wie direkt „am Menschen“.

Da geht es um Rechtsgestaltung, Streitvermeidung und Streitentscheidung, also Urteilskraft. Dazu braucht es Problemlösungs- und Analysefähigkeiten.

Das ist es, was alle eint: vor oft schwierig fassbaren Problemen nicht zu kapitulieren, sondern selbstgesteuert Rückschlüsse zu ziehen und konstruktive Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten.

Diese Fähigkeiten nutzt der Anti-Stress-Trainer für Juristen als Grundlage, um darauf aufbauend das Bewusstsein für die Ressource der Selbstregulation zu wecken und sie mittels einiger Techniken zu trainieren.

Dies braucht Zeit, Raum und Engagement. Jegliche Prozesse, und gerade die der Stressregulierung, können dauerhaft nur über Bewegung zum Ziel führen.

Zu dieser facettenreichen Dynamik möchte das Buch gerne anregen.

Wieder einmal bin ich sehr stolz auf meinen einzigartigen Vorwortgeber:

Am Anfang war das Vorwort.

 

Eigentlich bin ich es ja gewohnt das letzte Wort zu haben, aber im Grunde geht mein normativer Charakter gleichzeitig allem anderen voran, weshalb ich gerne der Bitte gefolgt bin, den Eisbrecher zu übernehmen.

 

Auch wenn mir in diesem Land alle Menschen am Herzen liegen, so weiß ich doch um die Herausforderung, die die Verantwortung für meine Gesetzesverwandtschaft und mich, mit sich bringt. Damit sie nicht als permanent schwere Last auf Ihnen liegt, gibt dieses Buch diverse Anregungen. Es zeichnet einen Weg  zum Verständnis von Stress, der über die Selbsterkenntnis führt. Eine ressourcenorientierte Systemschau, für die es Aufgeschlossenheit braucht: Wandlungsfähig zu bleiben oder zu werden. Herausforderungen anzunehmen, ohne sich zu überfordern. Dabei genauso die Unterforderung zu vermeiden, wie den vorauseilenden Gehorsam, denn Verantwortung nach vorne zu denken, ist bedeutsam, beharrlich antizipierte Verantwortungsübernahme dagegen riskant.

 

Ich kenne mich da aus: Ich wurde im philanthropischen Geiste eines großen ethischen Verantwortungsbewusstseins verfasst; in einer Zeit, da dem reinen Pflichtbewusstsein, aus guten oder besser gesagt schlechtesten Gründen, kein primärer Status zugewiesen wurde. Dieser Bezug mag auf den ersten Blick und das große Ganze bezogen, sinnwidrig erscheinen, in Hinsicht auf meine Haltung zu jedem einzelnen Menschen, ist es jedoch durchaus vergleichbar. Und die rät: Bilanzieren Sie Ihren Pflichteifer und werden Sie Ihrer Selbstverantwortung gerecht. Einer Verantwortung, die zwei Facetten hat: für sich und vor sich. Werden Sie zu Ihrer eigenen Instanz für sich; in der Sie sich vor sich für eigenes Unterlassen und Handeln verantworten. Denn kaum jemand schützt Ihr Selbst so gut, wie Sie es selbst können. Wer dies verinnerlicht hat, dem kann auch die persönliche Verantwortung füreinander in Solidarität nicht fremd sein. Nicht nur als wahrgenommene staatliche Aufgabe, sondern aus wahrhaft freien Stücken.

 

Somit dient dieser Art freie Entfaltung allen. Was mir wiederum ganz persönlich sehr gefällt.

 

In diesem Geist versteht sich der Duktus vorliegenden Plädoyers, erweiterte Verhaltensmuster zu entwickeln. Ein hehrer Anspruch, der per se Motivation voraussetzt und als primäres Ziel die Aktivierung Ihrer Volition verfolgt.

 

Der Praxistransfer liegt einzig und allein an Ihnen – selbst.

 

Es grüßt Sie

 

Ihr GG

 

Mein Name steht für die Liebe zum Wort - und für ein Angebot, das nicht wahllos daherkommt, sondern wahlweise. Bestimmt finden wir auch für Sie die passende Textur! Schreiben Sie mir und ich schreibe für Sie.

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